Wirtschaftsräume und Märkte wachsen zusammen, auch in der
Europäischen Union.
Funktion und Bedeutung nationalstaatlicher Grenzen ändern sich.
Für grenznahe Regionen wird ihre Überwindung nicht nur zur
wirtschaftlichen Überlebensfrage, sondern vor allem auch zu einer
zukunftsweisenden Herausforderung:
Wie können nationalstaatliche Bemühungen um Wirtschaftlage
und Arbeitsmarkt - also die unterschiedlichen Arbeitsmarktpolitiken
und -strategien sowohl diesseits als auch jenseits der Grenzen –
in beiderseitigem Interesse weiterentwickelt und besser aufeinander
abgestimmt werden?
Erprobte Instrumente für zielorientierte, grenzüberschreitende
Zusammenarbeit sind die sogenannten ExpertInnenakademien.
Diese bilden Foren für arbeitsmarktpolitische Kooperationen in
Grenzräumen. Die Expertinnenakademie Österreich-Slowenien
– kurz Expak AT.SI. - entwickelt Programme,
die die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien, den Arbeitsmarktservices
und den Institutionen der Sozialpartner auf beiden Seiten fördern.
Was daraus entsteht, ist „Mehr Wert“:
Erweitertes Wissen, tragfeste Beziehungen und gemeinsames Handeln.
Entwicklungsprozesse brauchen Zeit und professionelle
Begleitung.
In Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen1 organisiert und koordiniert
die IFA - Unternehmensberatung die Entwicklung der strategischen Zusammenarbeit
zwischen dem AMS2 Kärnten, dem AMS Steiermark und den grenznahen
slowenischen ZRSZs3.
Damit Begegnung wirklich Platz schafft für „grenzenlose“
Innovationen!
1 Mit L&R Social Research, Wisdom, BAB Unternehmensberatung
und RCV
2 Arbeitsmarktservice
3 Zavod Republike Slovenije za zaposlovanje / Regionalstellen der
slowenischen Arbeitsmarktbehörden
SIMON TRIESSNIG
Entwicklung, Organisation
Kooperations- & Kommunikationsmanagement